Eine Drohnenversicherung schützt dich vor den finanziellen Folgen, wenn beim Fliegen mit deiner Drohne andere zu Schaden kommen.
In Deutschland ist die Haftpflicht für Drohnen nach dem Luftverkehrsgesetz Pflicht, unabhängig von Gewicht, Größe oder Zweck. Sie gilt also auch für kleine Drohnen unter 250 Gramm.
Warum die Versicherung Pflicht ist
Als Halter haftest du für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die deine Drohne verursacht, auch wenn dich keine Schuld trifft, zum Beispiel bei einer plötzlichen Windböe oder einem technischen Defekt.
Diese Möglichkeiten gibt es
Privathaftpflicht
Viele moderne Tarife schließen rein privat genutzte Drohnen ein. Wichtig ist, bis zu welchem Startgewicht und ob Flüge im Ausland mitversichert sind.
Eigene Drohnen-Haftpflicht
Nötig bei gewerblicher Nutzung, etwa für Fotos im Kundenauftrag oder die Vermietung, und wenn die Privathaftpflicht nicht ausreicht.
Drohnen-Kasko
Freiwilliger Schutz für deine eigene Drohne bei Absturz, Bedienfehler, Diebstahl oder Transportschäden. Lohnt sich vor allem bei hochwertigen Modellen.
Darauf solltest du achten
- Deckungssumme: Gesetzlich vorgeschrieben sind 750.000 Sonderziehungsrechte (rund eine Million Euro). Empfehlenswert sind 5 bis 10 Millionen Euro.
- Geltungsbereich: Für Urlaubsflüge brauchst du weltweiten Schutz. USA und Kanada sind oft ausgeschlossen.
- Wer darf fliegen: Prüf, ob auch Familie oder Freunde versichert sind, wenn sie deine Drohne steuern.
- Privat oder gewerblich: Schon ein Video mit Werbeeinnahmen kann als gewerbliche Nutzung gelten.
