Wieder einmal ein curioser Schadenfall in der Agentur.
Im Jahr 2024 ereignete sich ein Schaden, der mir lange in Erinnerung bleiben wird.
Einer meiner Mandanten, wurde von seinem Cousin gefragt, ob dieser fürs Wochenende auf die acht Wochen junge Katze aufpassen könnte und ihr Wasser und Fressen geben kann.
Dies wurde vereinbart und der Cousin und dessen Freundin sind von Freitag bis Sonntag verreist. Mein Mandant war dann am ersten Tag vor Ort, kümmerte sich um die Katze und ging für eine Zigarette auf den Balkon, chillte dort und danach ging er wieder rein, verschloss die Balkontür.
Am besagten Rückreisedatum des Cousin´s wunderten sich beide, was in dem Gebüsch für ein gejammer vor dem Haus zu hören ist.
Es war die eigene Katze, die sich unbemerkt auf den Balkon schlich und dann unbeobachtet aus dem 3. Stock gefallen ist.
Nun hat die Familie keine Tierkrankenversicherung und es eskalierte ein Streit innerhalb der Familie. Das Tier war schwer verletzt und musste notoperiert werden. Erste Kosten beliefen sich auf
2000 Euro !!!.
Nach Erzählung meines Mandanten beruhigte ich dann, weil dies ein klassischer Haftpflichtschaden wäre. Die Familie war beruhigt, aber der Schadenregulierer argumentierte mit Restwert und Sachwert. Ich habe dann Gegenargumente geliefert, die schlüssig und nachvollziehbar waren.
Fakt ist: die private Haftpflichtversicherung hat tatsächlich den Sachschaden in Höhe von 8.800 Euro anstandslos bezahlt.
Im Vergleich hat die private Haftpflichtversicherung 45 Euro im Jhr gekostet. Also es lohnt sich immer eine private Haftpflichtversicherung zu unterhalten.
