Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) gehört zu den wichtigsten Absicherungen überhaupt. Sie zahlt dir eine monatliche Rente, wenn du deinen Beruf wegen Krankheit oder Unfall nicht mehr ausüben kannst.
So schnell kann es gehen: Psyche, Leistungsdruck, Unfall oder Krankheit. Wer nicht vorsorgt, kann im Ernstfall zum Sozialfall werden. Deshalb lohnt sich eine Beratung so früh wie möglich.

Warum die BU gerade für junge Leute so wichtig ist
Früh einsteigen lohnt sich
Das Eintrittsalter ist einer der wichtigsten Faktoren für den Beitrag. Wer mit Mitte 20, im Studium oder in der Ausbildung abschließt, zahlt deutlich weniger als jemand, der erst mit 30 oder 40 einsteigt. Der günstige Beitrag gilt dann meist für die gesamte Laufzeit.
Gesund ist günstiger
Vor dem Abschluss gibt es eine Gesundheitsprüfung. Junge Menschen haben meist noch wenige Vorerkrankungen. Wer wartet, riskiert, dass schon kleinere Beschwerden wie Rückenprobleme, Allergien oder psychische Belastungen zu Zuschlägen, Ausschlüssen oder sogar einer Ablehnung führen.
Die gesetzliche Absicherung reicht nicht
Viele Berufseinsteiger glauben, sie seien über die gesetzliche Rentenversicherung abgesichert. Die staatliche Erwerbsminderungsrente zahlt aber nur, wenn du weniger als sechs Stunden täglich irgendeine Tätigkeit auf dem Arbeitsmarkt ausüben kannst. Volle Leistung gibt es erst unter drei Stunden. Ob du in deinem gelernten Beruf noch arbeiten kannst, spielt keine Rolle.
Die private BU leistet dagegen schon dann, wenn du deinen zuletzt ausgeübten Beruf voraussichtlich mindestens sechs Monate lang zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben kannst. Ohne Verweis auf einen anderen Beruf.
Deine Arbeitskraft ist dein wertvollstes Gut
Wer mit 25 ins Berufsleben startet, hat rund 40 Arbeitsjahre vor sich. Über diese Zeit kommt ein Einkommen von mehreren Hunderttausend Euro bis über eine Million zusammen. Fällt es durch Krankheit oder Unfall weg, steht deine Existenz auf dem Spiel. Während Auto- oder Hausratversicherung Dinge schützen, sichert die BU dein Einkommen und damit Miete, Lebensstandard und Zukunftspläne.
Die häufigsten Ursachen treffen auch Junge
- Psychische Erkrankungen wie Burnout oder Depressionen sind heute die häufigste Ursache.
- Erkrankungen von Rücken, Gelenken und Bewegungsapparat folgen danach.
- Krebserkrankungen und Unfälle kommen dazu.
Diese Risiken treffen Büroangestellte genauso wie Handwerker. Statistisch wird etwa jeder vierte Arbeitnehmer im Laufe seines Berufslebens berufsunfähig.
