Ein E-Foil ist ein elektrisch angetriebenes Surfbrett mit einem Tragflügel unter Wasser. Es macht riesigen Spaß, ist aber teuer und kann bei einem Unfall hohe Schäden verursachen. So sicherst du es richtig ab.

So funktioniert ein E-Foil
- Antrieb: Ein Elektromotor mit Lithium-Ionen-Akku treibt das Board an. Ab einer bestimmten Geschwindigkeit hebt der Unterwasserflügel das Board komplett aus dem Wasser.
- Fahrgefühl: Du gleitest fast lautlos über die Wasseroberfläche. Die Geschwindigkeit steuerst du mit einer kabellosen Fernbedienung.
- Rechtliches: Auf Bundeswasserstraßen gelten E-Foils als Kleinfahrzeuge. Mit mehr als 2,21 kW (3 PS) brauchen sie ein amtliches Kennzeichen. Einen Bootsführerschein brauchst du für die gängigen Modelle in der Regel nicht. Achte aber auf örtliche Fahrverbote für motorisierte Boote.
Brauche ich eine Versicherung?
Eine allgemeine Versicherungspflicht gibt es in Deutschland nicht. Bei Anschaffungskosten von oft 6.000 bis 14.000 Euro und dem Risiko, andere zu verletzen, ist ein Schutz aber dringend zu empfehlen. Er besteht aus zwei Teilen.
Wassersport-Haftpflicht
Viele private Haftpflichtversicherungen schließen motorisierte Wassersportgeräte ausdrücklich aus. Verlass dich also nicht darauf, dass ein Zusammenstoß mit einem Schwimmer oder Boot über deine Privathaftpflicht abgedeckt ist. Spezielle Wassersport-Tarife schließen E-Foils und Jetboards ausdrücklich ein.
Kasko für das Board
Die Kasko sichert dein teures Material ab, gute Tarife mit einem festen Wert zum Neupreis. Wichtige Bausteine sind Diebstahl, auch aus dem Auto und am Spot, Transportschäden, Schäden am Akku durch Brand, Kurzschluss oder Wasser und Grundberührung, bei der das empfindliche Carbon-Foil schnell bricht.
